Nachsuchenrecht

Nachsuchenrecht

Definition von Nachsuchenrecht

Das Nachsuchenrecht ist ein wichtiger Aspekt in der Jägerschaft. Es definiert wer, nach einem Schuss, das Recht hat, das angeschossene Wildtier zu suchen und zu erlegen. In den meisten Fällen liegt das Nachsuchenrecht beim ursprünglichen Schützen oder dem Revierinhaber. Es dient dabei nicht nur dem Anrecht des Jägers, sondern besonders auch dem Tierschutz. Es soll verhindern, dass angeschossene Tiere leiden und sich unnötig quälen.

Warum ist das Nachsuchenrecht wichtig?

Das Nachsuchenrecht ist primär dafür gedacht, dass das angeschossene Tier nicht unnötig leidet. Sollte ein Tier nach dem Schuss nicht direkt verenden, greift das Nachsuchenrecht. Es stellt sicher, dass die Person, die das Tier ursprünglich angeschossen hat, das Tier auffindet und ihm einen schnellen Tod ermöglicht. Dies verringert das Leiden des Tieres auf ein Minimum und garantiert einen ethischen Umgang mit der Tierwelt.

Rechtliche Aspekte des Nachsuchenrechts

In Deutschland spielt das Nachsuchenrecht eine wesentliche Rolle und ist gesetzlich in der Jagdverordnung verankert. Der ursprüngliche Schütze oder der Revierinhaber hat die Pflicht, nach dem erlegten Tier zu suchen und es zu erlegen, falls es nicht sofort verendet ist. Er darf dabei sogar fremde Grundstücke betreten. Sollte er seinem Nachsuchenrecht nicht nachkommen, kann dies sogar ein Bußgeld zur Folge haben.

Ausrüstung für die Nachsuche

Bei der Ausrüstung für die Nachsuche kommt es auf die richtige Wahl an. Die wichtigsten Elemente sind dabei gute Taschenlampen, eventuell Nachtsichtgeräte, sowie einen geübten Jagdhund. Die richtige Ausrüstung sorgt dafür, dass die Nachsuche schnell und effizient ist und das Nachsuchenrecht bestmöglich ausgeübt werden kann.