Rauschbrand

Rauschbrand

Liebe Leser, heute nehmen wir uns im Glossar einen vielbesprochenen Begriff in der Jagdwelt vor: den Rauschbrand. Es handelt sich dabei nicht etwa um ein loderndes Feuer, sondern um eine spezielle Schussart. Wenn Sie wissen möchten, was der Rauschbrand genau ist und wann und wie er verwendet wird, dann sind Sie hier genau richtig.

Definition des Rauschbrands

Der Rauschbrand beschreibt die schnelle Schussfolge eines Jägers ohne erneutes Zielen. Oftmals handelt es sich dabei um die zweite oder sogar dritte Salve, die in schnellem Tempo auf das Wild abgegeben wird. Deshalb ist das Schießen im Rauschbrand auch als "Rauschenschuss" bekannt.

Wann wird der Rauschbrand verwendet?

Nicht jeder Schuss, den ein Jäger abgibt, trifft das Wild. Das liegt an verschiedenen Faktoren, die das Zielen erschweren können, wie dem Wetter, dem Verhalten des Wilds und natürlichen Hindernissen. In solchen Fällen könnte der Rauschbrand eine effektive Methode sein. Schüsse im Rauschbrand erhöhen die Chancen, das Wild zu treffen, da sie die Anzahl der Abgaben erhöhen.

Das Verständnis des Rauschbrands

Um den Rauschbrand effektiv zu nutzen, braucht der Jäger Übung und Verständnis der Methode. Eine ruhige Hand und schnelle Reaktionen sind dabei wichtig. Außerdem benötigt er eine geeignete Waffe, die schnelle Schussfolgen ermöglicht. Den legt man den Rauschbrandschuss an: Man zielt auf das Wild, schießt und lässt die Flinte leicht nach "vorne", also in die Schussrichtung rutschen. Dabei löst man einen zweiten Schuss aus, ohne erneut das Zielfernrohr zu nutzen.

Rauschbrand und Sicherheit

Obwohl der Rauschbrand einem Jäger bessere Chancen bietet, das Wild zu treffen, ist Vorsicht geboten. Er kann ein Risiko für die Sicherheit darstellen, wenn er unsachgemäß angewendet wird. Jäger sollten daher immer sorgfältig überlegen, ob die stehenden Umstände das Schießen im Rauschbrand rechtfertigen und verantwortbar sind. Natürlich steht an erster Stelle die Sicherheit aller Beteiligten, insbesondere im Zusammenhang mit dem Waffengebrauch.