Riemenarbeit

Riemenarbeit

Einführung in die Riemenarbeit

Für viele, die das Wort Riemenarbeit zum ersten Mal hören, mag es ein Rätsel sein. In der Welt der Jagd jedoch, hat der Begriff eine zentrale Bedeutung. Riemenarbeit bezeichnet das Training der Hunde in der Nachsuche. Das heißt, Hunde folgen mit Hilfe eines sogenannten Schweißriemens einer Spur und zeigen damit den Weg zum geschossenen Wild.

Warum ist die Riemenarbeit wichtig?

Das Training durch Riemenarbeit entwickelt und nutzt das einzigartige Spürvermögen des Hundes. Durch die Arbeit am Riemen erlernt der Hund, komplexe Geruchsspuren zu folgen und gibt damit dem Jäger wichtige Hinweise zum Verbleib des bejagten Wilds. Ohne diese wertvolle Arbeit am Riemen wäre der Jäger oft aufgeschmissen, wenn das Wild nach dem Abschuss im dichten Unterholz verschwindet.

Wie funktioniert die Riemenarbeit?

Bei der Riemenarbeit trägt der Hund eine Schweißhalsung, die über eine lange Leine, den sogenannten Schweißriemen, mit dem Jäger verbunden ist. Anfangs folgt der Hund einfachen Fährten, die mit Schweiß getränkt sind. Später werden die Fährten dann immer komplexer gestaltet. Der Hund lernt so, auch bei widrigen Bedingungen oder nach längerer Zeit die Fährte des Wildes sicher zu verfolgen.

Fazit zur Riemenarbeit

Die Riemenarbeit ist ein unverzichtbares Instrument für die Jagd und die Arbeit mit Jagdhunden. Sie steigert nicht nur die Effizienz der Nachsuche, sondern fördert auch die Bindung und das Verständnis zwischen Jäger und Hund. Wer mit seinem Hund in das Feld der Riemenarbeit eintauchen will, sollte jedoch wissen, dass dies viel Geduld und konsequentes Training erfordert.