Myxomatose: Eine Gefahr für Wildkaninchen
Die Myxomatose ist eine Krankeit, die vor allem Kaninchen betrifft. Sie wurde ursprünglich in Südamerika entdeckt und hat sich von dort aus in viele Teile der Welt verbreitet. Heute ist sie auch bei uns in Europa ein großes Problem für Wildkaninchen und Haustierkaninchen.
Ursache der Myxomatose
Die Ursache der Myxomatose ist ein Virus, der sich sehr schnell in Kaninchengruppen verbreiten kann. Der Virus wird durch direkten Kontakt zwischen den Tieren sowie durch Insekten, in erster Linie durch Moskitos und Fliegen, übertragen, die den Virus von Tier zu Tier tragen.
Symptome der Myxomatose
Die Myxomatose äußert sich zunächst durch Schwellungen und Eiter im Gesicht und an den Augen der Kaninchen. Mit der Zeit breitet sich der Virus im Körper des Tieres aus und führt zu weiteren Symptomen wie Appetitlosigkeit, Mattigkeit und hohem Fieber. Ohne Behandlung führt die Krankheit in der Regel zum Tod der Tiere.
Myxomatose und die Jagd
Als Jäger ist es wichtig, sich über Krankheiten wie die Myxomatose zu informieren. Denn sie kann auch Einfluss auf die Kaninchenpopulation und damit auf die Jagd haben. Eine hohe Sterblichkeitsrate durch Myxomatose kann dazu führen, dass in bestimmten Gebieten weniger Kaninchen zur Jagd verfügbar sind. Zudem besteht die Gefahr, dass infizierte Tiere weitere Krankheitserreger in sich tragen, die dann über den Kontakt mit dem Jäger oder seinem Jagdzubehör auf den Menschen übertragen werden können.
Schutz vor Myxomatose
Die beste Vorbeugung gegen Myxomatose ist die Impfung. Bei Haustierkaninchen ist dies relativ einfach umzusetzen und auch für Wildkaninchen gibt es Impfprogramme, die aber aufgrund der hohen Anzahl der Tiere und der weiten Verbreitung der Art nur begrenzt umsetzbar sind. Für Jäger ist es wichtig, auf Anzeichen der Krankheit bei den gejagten Tieren zu achten und sich regelmäßig über die Verbreitung der Krankheit in der eigenen Jagdregion zu informieren.